E-Flugzeug kommt zur E-Mobilitätsmesse

Mit dem Motorsegler Song 120 – einem der ersten flugfähigen E-Flugzeuge der Welt –erwartet die Besucher auf der „World of eMobility“ ein echter Hingucker. Der 120 kg schwere Segelflieger, der in Mainz-Finthen zuhause ist, besitzt bereits eine Zulassung für den Flugverkehr und kann bis zu anderthalb Stunden in der Luft bleiben. Neben dem Exponat erwartet die Gäste der E-Mobilitätsmesse ein Vortrag zur Vision „grüner Flughafen“.

Besonderheiten des E-Fliegers
In der Praxis haben E-Flieger und E-Fahrzeuge eines gemeinsam: Handling und Fahr- bzw. Flugerlebnis sind anders als bei Verbrennungsmotoren. Trotzdem unterscheiden sich PKW und Flugzeug in fast allen Punkten. Je nach Wind und Pilotenkönnen kann der Song 120-E-Drive zwischen 45 Minuten und anderthalb Stunden in der Luft bleiben.

Neben der Flugdauer zeichnet sich das E-Flugzeug durch ein weiteres Gimmick aus: Zur Erhöhung der Aerodynamik klappt der Propeller sofort zusammen, wenn der Motor abgestellt wird.

Unterschied zum Verbrennungsmotor: Bessere Beschleunigung
Laut Erfahrungsbericht des Testers beeindruckt insbesondere die Beschleunigung: „Da ein E-Motor nicht „anspringen“ muss und bei Bedarf sofort wieder Leistung liefert, ist das An- und Ausschalten des Antriebs spielerisch und völlig stressfrei.“ Diese Eigenschaft teilen E-Flieger und E-PKW. Die bessere Beschleunigung verdanken Elektromotoren dem vollen Drehmoment, das sie von Anfang an nutzen können. Bei Verbrennungsmotoren wird dieses erst durch Schalten und mit der korrekten Übersetzung im Getriebe erreicht.

Vortrag zum Thema E-Flugzeug
Organisator Hans Brüning ist Vorsitzender des Beirates der Flugplatzbetriebsgesellschaft am Flugplatz in Mainz-Finthen. Er verbindet mit dem E-Flieger eine Vision vom „grünen Flughafen“. Auf der E-Mobilitätsmesse wird er am Samstag (4. November, 14 Uhr) einen Vortrag halten und Fragen beantworten.